Haute Horlogerie

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Beispiel für Haute Horlogerie in Reinkultur: Jaeger-LeCoultre Reverso Platinum Number One
© Jaeger-LeCoultre

Wörtlich übersetzt: Hohe Uhrmacherei


Die Bezeichnung Haute Horlogerie wird für die seit der Quarzkrise Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahr wiedererstarkte Tradition hochwertiger Mechanikuhren verwendet. Insbesondere zählt dazu die Kompetenz, anspruchsvolle Komplikationen anzufertigen. Als Beispiele seien genannt: Rattrapante- bzw. Schleppzeiger-Chronograph, Flyback-Chronograph, Mondphase, Tourbillon, Ewiger Kalender, Minutenrepetition, Armbandwecker, Weltzeituhr, Astronomische Uhr und Äquation. Im oberen Luxussegment gibt es auch Modelle, die mehrere dieser Komplikationen in einer Uhr vereinen.

Zur Pflege der Traditionen der Haute Horlogerie wurde 2005 in der Schweiz von namhaften Uhrenfirmen die Fondation de la Haute Horlogerie gegründet, der nach und nach etliche bekannte Hersteller beigetreten sind.

In engem Zusammenhang mit der Haute Horlogerie steht die Kompetenz einer weitgehend selbständigen Uhrenkonzeption und Produktion einschließlich Uhrwerk und Gehäuse, wie sie bei Uhrenmanufakturen anzutreffen ist.