Repetition

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Taschenuhr mit Viertelrepetition

Begriffsklärung

Unter einer Repetition wird das wiederholte Abspielen eines akustischen Erinnerungssignals bei einer Uhr verstanden. Bei mechanischen Uhren ist hierzu ein besonderer, aufwendiger Zusatzmechanismus (Komplikation) nötig, das Repetitionsschlagwerk (s.u.).

Jedermann bekannt ist dieses Abspielen durch Kirchturmuhren.

Es gibt im wesentlichen folgende Art von Repetitionen:

  • Stundenrepetition
  • Viertelrepetition (Repetition à quarts)
  • Halbviertel- oder 7½-Minutenrepetition, auch Achtelrepetition
  • Fünf-Minuten-Repetition
  • Minutenrepetition

Repetitionen gelten aufgrund des hohen mechanischen Aufwands als besonders wertsteigernde Komplikation bei einer mechanischen Uhr.

Repetitionsschlagwerk

Um die Zeit akustisch darstellen zu können, benötigt das Schlagwerk Kraft. Diese erhält es durch die Betätigung eines Schiebers oder Drückers im Gehäuserand. Gleichzeitig löst dieser Vorgang auch den Schlagwerksmechanismus aus. Sofern Schieber oder Drücker nicht bis zum Anschlag geführt wurden, schlagen einfache Repetitionsuhren eine Zeit unvollständig. Bei feinen Konstruktionen verhindert dies eine sog. Alles-oder-nichts-Sicherung. Sie repetieren korrekt oder gar nicht.

Schlagfolgen

Dreiviertelschlag:

Alle Viertel werden geschlagen, wobei beim vierten Viertel die volle Stunde auf einer größeren Glocke geschlagen wird.

Petite Sonnerie:

Es werden die Viertelstunden - ggf. mit Doppelschlag auf 2 Glocken - angegeben. Zur vollen Stunde wird die Stundenzahl ohne Viertelstunden auf eine größere Glocke geschlagen.

Grande Sonnerie:

Es werden bei jeder Viertelstunde zuerst die volle Stunde auf einer größeren Glocke und dann die Viertel (meist im Doppelschlag) angegeben - aber nicht zur vollen Stunde: hier wird die Stundenzahl ohne Viertelstunden geschlagen.